Mit proVABENE gegen Wechselwirkungen von Medikamenten 

 

Menschen, die an mehreren chronischen Erkrankungen gleichzeitig leiden, werden häufig von verschiedenen Ärzten behandelt. Nicht immer gelingt es, die Behandlungen optimal aufeinander abzustimmen. So steigt mit der Anzahl der verordneten Medikamente das Risiko von unerwünschten Wechselwirkungen, die für die Patienten gefährlich sein können.

Durch das Versorgungsprogramm proVABENE können Ärzte/ Ärztinnen das Krankheits­geschehen Ihrer betroffenen Patienten genauer und leichter ganzheitlich betrachten. Dabei wird die komplette Behandlung, einschließlich aller Medikamente, dokumentiert, überprüft und gegebenenfalls optimiert. So erhalten chronisch kranke Menschen ein Höchstmaß an Therapiesicherheit und das Risiko von Wechselwirkungen wird minimiert.

Die behandelnden Haus-/ Fachärzte werden über die Verordnungen und Vorhaben der mitbehandelnden beteiligten Kollegen informiert und das gibt Ihnen die Möglichkeit:

  • - eines erleichterten Blicks auf den gesamten Patienten
  • - einer engeren Koordination mit Facharzt / Krankenhaus / Pflege etc.
  • - Risiken frühzeitig zu identifizieren
  • auf eine vorgezogene Intervention.

So können vermeidbare Verordnungen von Medikamenten oder Selbstmedi­kationen, deren Wechselwirkungen sowie stationäre Aufenthalte im Krankenhaus weitgehend reduziert werden.

Wohl wissend, dass dieser Ablauf in jeder Praxis anders ist und dass jeder von Ihnen für seine Arbeitsweise das beste Vorgehen gefunden hat, kann proVABENE unterstützend wirksam sein.

 

Um schnell herauszufinden, ob ein Patient in das Versorgungsprogramm proVABENE gehört, kann die  

  • - Karte „Herz in Not“
  • - und die Medikamentenliste ( für Patienten der pronova BKK)

zur Hilfe genommen werden, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

 

Sollte sich bei der Auswertung der o.g. Maßnahmen herausstellen, dass eine Begleitung mit proVABENE sinnvoll ist, kann der Arzt/ Ärztin den Patienten eine Teilnahmeerklärung und ein Merkblatt zum Datenschutz zukommen und unterschreiben lassen.

Weitere Informationen erhalten Sie als Arzt/Ärztin hier.

Zusätzlich kann nach dem „Arriba-Check“ (zur Überprüfung des Herz- und Kreislaufsystems) eine Medikamenten- und Risikoberatung durchgeführt werden..

Download der Selbstauskunft-zu-Arzneimittel / Medikamentenliste

 

Nur wer sein individuelles Risiko kennt, kann rechtzeitig gegensteuern.