Dr. med. Thomas Eusterholz, Prof. Dr. Karl Lauterbach, Norbert Mülleneisen

Vertreter von Politik, Krankenkassen und Ärzteschaft rufen zur Unterstützung für innovatives Projekt der Gesundheitsversorgung auf

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern, Praxen und Kollegen in der Leverkusener Gesundheitsversorgung stand im Fokus des Neujahrsempfangs der Ärzte und Psychotherapeuten in Schloss Morsbroich, zu welchem das Regionale Praxisnetz Leverkusen e.V. (RPL) eingeladen hat. Das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen eG folgte dieser Einladung und war mit den Vorstandsmitgliedern Nicole Balke, Dr. Manfred Klemm und Christoph Meyer zu Berstenhorst auf dem Empfang im Spiegelsaal des Schlosses zugegen. Nicole Balke vertrat gemeinsam mit Anke Kurz von der pronova BKK zudem das Versorgungsprogramm Mambo für mehrfach chronisch erkrankte Menschen, das bei der Veranstaltung lobend hervorgehoben wurde.

Zusammenarbeit in Leverkusen ist vorbildlich

„Die kollegiale Zusammenarbeit in Leverkusen ist bespielhaft und beruht auf vielen einzelnen Initiativen und der Erarbeitung und Anwendung effizienter diagnostischer und therapeutischer Standards, die aus Leverkusen in die Gesundheitsversorgung der gesamten Republik ausstrahlen“, betonte Dr. Norbert Mülleneisen, Vorsitzender des RPL, bei seiner Neujahrsansprache. Auch die Anzahl der Initiativen und Projekte sei in Leverkusen hoch, viele Patienten kämen aus dem Umland zur Behandlung. Neben 130 Ärzten aus Leverkusen waren auch Oberbürgermeister Uwe Richrath und Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach von der SPD sowie die Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann und sein Stellvertreter Dr. med. Carsten König M. san, zu Gast im Schloss Morsbroich. Traditionell sind die Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zum Jahresstart eingeladen, sich über die Gesundheitsversorgung in der Region und neueste Entwicklungen auszutauschen. Gleichzeitig blickten die Teilnehmer auf gemeinsam Erreichtes zurück und besprachen die Zusammenarbeit bei zukünftigen Projekten.

Lob für das Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen und Mambo

Das Gesundheitsnetz und sein Projekt Mambo, welches gemeinsam mit den Partnern pronova BKK und dem Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Uni Köln durchgeführt wird, wurde als ein positives Beispiel der Gesundheitsversorgung Leverkusens hervorgehoben. Einig war man sich, dass Mambo mit seinen Leistungen ein essentieller Teil der Versorgung geworden ist und dies auch in Zukunft sein sollte. In den Ansprachen wurde besonders die Unterstützung der Mambo-Patienten durch die Monitoring- und Kommunikationsassistentinnen (MoniKa) betont. Die MoniKa unterstützt Patienten zielgerichtet und praxisübergreifend im häuslichen Umfeld und führt informative und koordinative Tätigkeiten durch. Ärzte werden dadurch entscheidend in ihrer Arbeit entlastet, da sie Beratungs- und Unterstützungsarbeit übertragen können.

Seine gesamten Leistungen präsentierte das Gesundheitsnetz zudem mit einem Stand auf dem Neujahrsempfang, an dem sich alle Gäste ausführlich über Mambo und PalliLev informieren konnten.

Aufruf zur Unterstützung der Überführung in die Regelversorgung

Mambo wird durch Fördermittel des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses durchgeführt. Ziel aller Partner ist es, das Projekt nach Ablauf des Förderzeitraums in die Regelversorgung zu überführen, damit alle Patienten von der wertvollen Unterstützung der MoniKa profitieren können. Um das zu erreichen, wurde auf dem Neujahrsempfang dazu aufgerufen, Mambo in der Region weiter zu unterstützen. Das zeigt deutlich, dass die gemeinsame, enge Zusammenarbeit mit allen Partnern in Leverkusen ausgezeichnet funktioniert und immer das Patientenwohl im Fokus steht.

Die Verantwortlichen des Regionalen Gesundheitsnetzes Leverkusen danken dem RPL und allen Partnern und Freunden für die gute Zusammenarbeit in 2019 und freuen sich auf gemeinsame Projekte in diesem Jahr!

 

 

 

Neues Trio führt Gesundheitsnetz Leverkusen

Balke-Karrenbauer und Meyer zu Berstenhorst steigen in den Vorstand auf

Das Gesundheitsnetz Leverkusen geht mit einem neuen Führungstrio in die Zukunft. Nachdem Ende Mai 2019 Dr. med. Bodo Denhoven und Dr. med. Wolfgang Hübner aus Altersgründen ihre 13-jährige Vorstandstätigkeit niedergelegt hatten, hat der Aufsichtsrat nun Nicole Balke-Karrenbauer und Christoph Meyer zu Berstenhorst in den Vorstand berufen. Vorsitzender bleibt Dr. rer. nat. Manfred Klemm.

„Das gesamte Team des Gesundheitsnetz Leverkusen bedankt sich bei den scheidenden Kollegen für ihren seit der Genossenschaftsgründung langjährigen und engagierten Einsatz und wünscht den beiden Neulingen viel Erfolg und einen guten Start“, so Klemm am Ende der Versammlung.

Nicole Balke-Karrenbauer arbeitet seit 2017 für das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen eG als Leiterin Versorgungsmanagement in dem vom Innovationsfonds geförderten Projektes Mambo. Diese Aufgabe wird Sie auch neben Ihrer Vorstandstätigkeit weiterhin ausführen. Sie schloss eine Ausbildung zur Chemisch-Technischen-Assistentin ab und arbeitete an der Universität Bielefeld am Lehrstuhl für Biochemie. Es folgten ein Studium der Oecothrophologie an der Fachhochschule Osnabrück sowie ein Studium der Gesundheitswissenschaften (MHA) an der Universität Bielefeld. Langjährige Berufserfahrung sammelte Frau Balke-Karrenbauer im Facharzt- und Klinikaußendienst als auch im Key Account Management Ärztenetze in einem weltweit tätigen, forschendem Pharmakonzern sowie als Regionalleitung Ärtenetzmanagement in einem ärztlich geführten Unternehmen.

Christoph Meyer zu Berstenhorst ist seit 2013 für das Leverkusener Ärztenetz im Bereich der Palliativversorgung tätig. Seit 2016 leitet er das Koordinationsteam der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung. Daneben ist Herr Meyer zu Berstenhorst für die Umsetzung von PalliLev – das integrierte Palliativ- und Hospizzentrum Leverkusen verantwortlich. Er hat an der Katholischen Hochschule Paderborn Religionspädagogik studiert. Nach einer Anstellung im Bistum Münster folgte eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der LWL-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Münster. Bevor Herr Meyer zu Berstenhorst als stellvertretender Pflegedienstleiter im St. Vinzenz Pallotti Hospiz in Oberhausen arbeitete, war er am St. Nikolaus Hospital, einem psychiatrischen Fachkrankenhaus, in Rheinberg am Niederrhein tätig.

 

 
Dr. Manfred Klemm, Nicole Balke-Karrenbauer, Christoph Meyer zu Berstenhorst