RGL

"Neuer Aufsichtsrat"

Auf der vergangenen Generalversammlung wurde ein neuer Aufsichtsrat für unsere Genossenschaft gewählt.

Herr Dr. med. Jens-Harder Boje trat auf eigenen Wunsch nach 4. Jahren im Aufsichtsrat zurück und machte somit Platz für neue Gesichter. Er bedankte sich bei allen Mitgliederinnen und Mitgliedern für das Vertrauen und bei seinen Aufsichtsratsmitgliedern Frau Dr. Bülles und Herrn Dr. Wieser für die gemeinsame und gute Zusammenarbeit.

Auch wir bedanken uns bei Dr. Boje sehr herzlich für die konstruktive und immer richtungsweisende Unterstützung in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für die Zukunft beste Gesundheit uns alles Gute!

Frau Dr. med. Ulrike Bülles (seit 6. Jahren im Aufsichtsrat) und Herr Dr. med. Wolfram Wieser (seit 12. Jahren im Aufsichtsrat) haben sich für eine weitere Amtsperiode zur Wahl gestellt und wurden einstimmig gewählt. Ausdrücklichen und Herzlichen Dank dafür, hierdurch kann die notwendige Kontinuität gewahrt bleiben.

Neu in den Aufsichtsrat wurden Frau Dr. med. Inge Hiller und Herr Hans-Martin Schulze Uphoff gewählt, die wir hiermit sehr herzlich in Ihrem neuen Amt begrüßen und uns auf die zukünftige Zusammenarbeit sehr freuen.

Projekt-AURORA: Selbstbestimmt, solange es geht!

Jeder wünscht sich einen würdevollen Tod den eigenen Wert- und Lebenseinstellungen entsprechend. Darum ist frühzeitige Auseinandersetzen mit dem eigenen Sterben von großer Bedeutung. Im Rahmen der ambulanten gesundheitlichen Versorgungsplanung helfen wir Ihnen dabei, sich mit diesem hoch sensiblen Thema zu befassen. Im gemeinsamen Gesprächsprozess entwickeln Sie Ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche, welche im Anschluss schriftlich und rechtsverbindlich verfasst werden.

Seit Juli 2021 bieten wir im Rahmen unseres Projektes „Aurora“ Beratungen an. Zunächst zeigte sich, dass die Gespräche überwiegend von Patienten rund um das 60. Lebensjahr in Anspruch genommen wurden.

Die Patienten sind dankbar über unser aufsuchendes Gesprächsangebot. Wir waren überrascht, dass viele Patienten bisher noch keine Vorsorge getroffen haben. Insofern lag der Schwerpunkt zunächst auf der reinen Beratung zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Wir konnten unsere Patienten bei der Umsetzung der erforderlichen Dokumente optimal beraten und unterstützen.

Nach Abschluss aller erforderlichen Qualifikationen unserer Beraterinnen besuchen wir seit Januar 2022 hochbetagte Patienten mit den Krankheitsbildern: Herzinsuffizienz, COPD und kognitiven Beeinträchtigungen. Bei diesen Beratungen liegt der Schwerpunkt in den Fragen: „Wie würde ich mir meine Behandlung in der letzten Lebensphase vorstellen? Welche medizinisch-pflegerischen Maßnahmen sind gewünscht? Was lehne ich ab?“.

Im Beratungsprozess wollen wir Patienten ermöglichen, sich frühzeitig mit dem Thema Sterben und Tod auseinanderzusetzen. Im Gespräch entwickelt der Patient bestenfalls eigene Vorstellungen in Bezug auf seine medizinisch-pflegerische Versorgung und Betreuung in der letzten Lebensphase. Bei aufkommenden Fragen und Ängsten werden der Patient und seine Angehörigen aufgefangen und angehört. Die Berater gehen auf die Sorgen ein, geben Zeit und Raum sich mit der Thematik zu befassen.

Im Vordergrund stehen hier das Aufzeigen von ambulanten, palliativen Versorgungsmöglichkeiten, die Betreuung durch den Hospizverein sowie die seelsorgerische Begleitung, wenn diese gewünscht wird. Sie werden umfassend über die Hilfsangebote der Sterbebegleitung informiert. Im Beratungsprozess werden die individuellen Bedürfnisse des Patienten ermittelt, um den mutmaßlichen Willen explizit herauszufiltern und diesen abschließend schriftlich in einer persönlichen Willenserklärung zu dokumentieren.

An- und Zugehörige des Patienten werden auf Wunsch in den Beratungsprozess einbezogen. Auch ihre Ängste und Sorgen sind Bestandteil der Beratungen. Hier zeigen sich oftmals unterschiedliche Ansichten, was zu Unsicherheiten in Bezug auf die Entscheidungsfindung innerhalb der Familie führen kann.  Jedoch steht der Patientenwunsch immer im Vordergrund. Der Beratungsprozess richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des Patienten.

Im besten Falle hat der Patient nach Abschluss der Beratung folgende Vorsorgedokumente vorliegen: Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, persönliche Willenserklärung und Notfallbogen. Alles kann, nichts muss.

Der Notfallbogen dient dazu, den eintreffenden Rettungsdienst schnell und umfassend über den Patientenwillen im Akutfall zu informieren.

Der Hausarzt wird auf Wunsch des Patienten in die Beratung eingebunden oder wenn medizinische Fragen nicht abschließend geklärt werden konnten. Er unterschreibt den in einer akuten Notfallsituation zum Tragen kommenden Notfallbogen.

Bei Bedarf werden ethische Fallbesprechungen unter Einbeziehung des Haus- oder Facharztes, des Pflegedienstes und der Angehörigen durchgeführt. Das Ziel ist es, den Patientenwillen in der akuten Sterbephase zu eruieren und zu erfüllen.

Die Patienten und Angehörige sind sehr dankbar für das Beratungsangebot und die damit verbundene professionelle Unterstützung bei der Erarbeitung ihrer Vorsorgeunterlagen.

Viele Patienten merken an, dass ihnen das notwendige Hintergrundwissen zu medizinischen oder pflegerischen Maßnahmen im Vorfeld gefehlt habe. Aufgrund dieser Unsicherheit fand keine finale Erstellung von bereits vorhandenen Vorsorgedokumenten statt.

Patienten, welche bereits Vorsorgeunterlagen ausgefüllt haben, erhalten die Möglichkeit, dass unsere Berater diese auf Richtigkeit überprüfen und ggf. Ergänzungen / Änderungen vornehmen oder nach Rücksprache mit dem Patienten neue, aktuelle Formulare erstellen.

 

Das Fazit der erfolgten Beratungen zeigt deutlich, dass die Patienten und deren Angehörige äußerst dankbar für die Umsetzung dieses Projektes sind. 

Begehbarer Kühlschrank für Pallilev

Bei uns im Keller gibt´s was Neues: eine große Kühlzelle für Lebensmittel, also ein begehbarer Kühlschrank. Dieser erleichtert unseren Küchenalltag sehr, weil wir nun mehr Lebensmittel vorrätig halten können, um auf die verschiedensten Wünsche unserer Gäste eingehen zu können.

Ermöglicht wurde die Anschaffung durch eine Spende von 10.000 Euro an den Förderverein PalliLev, je zur Hälfte von der Sparkasse Leverkusen und der Bürgerstiftung Leverkusen. Von dem Geld konnten auch noch weitere Utensilien für die Küche besorgt werden. Vielen lieben Dank dafür!

Ende letzter Woche waren Markus Grawe, der Sparkassenvorstandsvorsitzende (rechts im Bild) und Dierk Hedwig, Pressesprecher der Sparkasse (2.v.r.), bei uns zu Besuch, um sich den „Riesen-Kühlschrank“ einmal in echt anzusehen. Markus Seiffert, Koch im PalliLev (links im Bild), Christoph Meyer zu Berstenhorst, Hospizleiter (2.v.l.), und Marianne Müller, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins PalliLev (3.v.l.) zeigten ihnen die Kühlzelle im Keller gerne.

Wie praktisch es ist, so viel Platz zum Kühlen zu haben, konnten wir über die Osterfeiertage direkt testen: Der Großeinkauf vor den Feiertagen fand problemlos Platz. 

Spende für Pallilev

600 Euro übergab Anke Oehmen stellvertretend für den Ortsausschuss der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus an den Leiter unseres Hospizes, Christoph Meyer zu Berstenhorst. Die Spendensumme wurde beim traditionellen Solidaritätsessen der Gemeinde während der Fastenzeit gesammelt. Neben einem kurzen Vortrag zur Arbeit des PalliLev-Hospizes wurde bei dem Solidaritätsessen afrikanische Küche serviert. Ein toller Abend mit vielen kulinarisch-kulturellen Eindrücken. Vielen lieben Dank!

Foto: PalliLev: Christoph Meyer zu Berstenhorst, Hospizleiter ; Anke Oehmen, Ortsausschuss katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus

Baumspende für Pallilev

Wir haben nun einen Baum mit großer Symbolik in unserem Garten stehen: Der Ginkgo wurde zusammen mit einer Felsenbirne vom Soroptimist Club Leverkusen/Leichlingen gespendet. Die markanten fächerförmigen, oft eingekerbten Blätter des Ginkgo-Baumes stehen symbolisch für Liebe und Freundschaft. Die Präsidentin des Soroptimist Clubs, Ingrid Baare, übergab die beiden Pflanzen diese Woche an den Leiter des Hospizes, Christoph Meyer zu Berstenhorst.

Der Soroptimist Club Leverkusen/Leichlingen wurde 1990 als 73. Club von Soroptimist Deutschland gegründet. Die Soroptimistinnen gehören Soroptimist International (SI) an, einem globalen Netzwerk von und für Frauen. Es ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen mit rund 80.000 Mitgliedern und über 3.000 Clubs in 132 Ländern. Soroptimistinnen informieren über die Situation von Frauen und jungen Mädchen, regen Aktivitäten an und engagieren sich in Projekten, um das Leben von Frauen und Mädchen zu verbessern. Dafür nutzen sie ihr Mitglieder-Netzwerk und internationale Partnerschaften. Das Geld, das die lokalen Clubs mit ihren Aktivitäten einnehmen, kommt lokalen, nationalen und internationalen Frauenprojekten zugute.

 

Foto: PalliLev (v.l.: Christoph Meyer zu Berstenhorst, Hospizleiter, Ingrid Baare, Präsidentin Soroptimist Club, Gerda Wollenhaupt, Soroptimist Club)

Gerd Köster Liest ,,Dieser Durst..." am 14.05.2022 um 19:30 Uhr

„Dieser Durst…“ –

Gerd Köster liest über Alkohol

Am Samstag, 14.05.2022 um 19.30 Uhr im Saal Norhausen (Einlass ab 19:00 Uhr)

Spenden-Eintrittskarten-Vorverkauf:

Buchhandlung Gottschalk Schlebusch – Saal Norhausen
Rheindorf – www.eventim.de

VVK 20,00 € ggf. zzgl. VVK-Gebühr, AK 23,00 €

 

Mit Texten von Jack London, Amélie Nothomb, Gerhard Polt,
Mikael Niemi, Flann O`Brien u.a. Fast alles über Alkohol, von Gemütlichkeit bis Komasaufen.

Über Kösters Sprecherqualitäten schrieb die „Buchkritik“:
„Köster wechselt – je nach Stimmung und Figur – immer wieder die Tonlage und
schafft so schon fast ein Ein-Personen-Hörspiel. Ein ganzes Ensemble von
Sprechern könnte es kaum besser machen.“ Köster überzeugt mit seiner warmen und
vollen Stimme mit dem tiefen, angerauten Tonfall. So füllt er jede Figur
individuell mit Leben und verleiht ihr einen akustischen Charakter. Auch weil Gerd
Köster als Vorleser „brennt“ – von innen nach außen – wie es sich gehört! Das
Publikum wird sich brillant unterhalten und emotional angerührt fühlen.

Klavierkonzert in der Friedenskirche am 03.04.2022 um 17:00 Uhr

Mit Werken von Schubert, Mozart und Weinberg lädt die
Leverkusener Pianistin Nina Gurol am 03.04.2022 um 17 Uhr zu einem
Klavierkonzert in die Friedenskirche in der Waldsiedlung ein. Das
Benefizkonzert findet zugunsten des PalliLev-Hospizes in Steinbüchel statt. Vom
„geradezu hinreißend weichen, fast schmelzenden Anschlag – ganz in der großen
Tradition eines Claudio Arrau“ der Pianistin schwärmt die Presse sichtlich
beeindruckt.

Die junge Musikerin (geb. 1997), Stipendiatin u. a. der
Deutschen Stiftung Musikleben, blickt bereits auf eine eindrucksvolle Karriere:
Sie erhielt viele, auch internationale, Auszeichnungen und gastiert regelmäßig
in Europa, in den USA, in Russland und in China. Ihre große Leidenschaft gehört
der zeitgenössischen Musik. Diverse Uraufführungen wurden ihr bereits gewidmet.

Zusätzlich engagiert sie sich als Künstlerin des
gemeinnützigen Projekts TONALi und ist darüber hinaus auch als Kuratorin für
innovative Konzertformate und als Künstlerische Leiterin außergewöhnlicher
Konzertreihen tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Musikerin ist Frau Gurol auch
als ehrenamtliche Sterbebegleiterin aktiv.

Nina Gurol spielt:

W. A. Mozart: Sonate in a-Moll, KV310

L. Janacek: Auswahl aus „Auf verwachsenem Pfade“

F. Schubert: Sonate in a-Moll, D784 I. Satz: Allegro giusto

D. Pejaceviv: 2 Nocturnes

F. Schubert: Sonate in a-Moll, D784 II. Satz: Andante

M. Weinberg: Auswahl aus „21 verschiedene Stücke“

G. Benjamin: Shadowlines Nr. 1-4

F. Schubert: Sonate in a-Moll, D784 III. Satz: Allegro
Vivace

Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis von 15 Euro in
der Buchhandlung Gottschalk, dem Gemeindebüro der Evangelischen Kirche in
Schlebusch sowie bei eventim.de erhältlich.

Einlass  ab 16:30 Uhr.

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Generalversammlung 2022

Wir sind umgezogen!